Aus der Geschichte der Morgenländischen Frauenmission


Die Morgenländische Frauenmission – eine Hoffnung von Frauen für Frauen unter dem Leitvers
                "Das Evangelium
durch Wort und Tat allen Menschen zubezeugen (Satzung)

1842   Entstehung der ersten deutschen Frauenmission:
          10 Frauen gründen die "Morgenländische Frauenmission" zur Hilfe für 
          unterdrückte Frauen in Indien
1846   Erste Aussendung einer Missionslehrerin nach Indien
1848   Finanzielle Hilfe fllr Missionsstationen in Afrika und China
1851   Übernahme der Gehälter von zwei Lehrschwestern für die evangelische 
           Schule Talitha-Kumi bei Bethlehem
1864   Freundesgruß "Dein Reich Komme" erscheint regelmäßig
1892   Eigenes Ausbildungsseminar
1919   Kauf des Missionsheims in Berlin, Finckensteinallee 27 - erbaut 1902 von
           Pastor Friedrich von Bodelschwingh
           Ausbildung von Frauen im kirchlichen Dienst für Gemeinden und   
           Schulen in Deutschland und in Übersee in Verbindung mit der Ev. Kirche Berlin- 
           Brandenburg bis zum Jahre 1969.  
           Anschließend Weiterbildung kirchlicher Mitarbeiter durch Seminare und 
           Rüstzeiten.
           Über 60 Schwestern arbeiteten in Indien, China, Persien, Korea, Indonesien,
           Palau-Inseln (Pazifik), Namibia, Tansania, Südafrika und Kairo, 
           ausgesandt über die Berliner-, Gossner-, Liebenzeller- und Rheinische
           Mission (jetzt VEM).
1957    Neubau des Feierabendheims / Schwesternwohnheims und Gästehauses
  bis     mit neuen diakonischen und missionarischen Aufgaben.
1965    Tagungen mit ökumenischen Gästen und Sozialverbänden
1981    Kooperationsvertrag mit dem Berliner Missionswerk der Evangelischen Kirche Berlin-
           Brandenburg
1984    Anschlussvereinbarung mit dem Berliner Missionswerk
1997    Auflösung der Anschlussvereinbarung
           Anschließend Kooperationsvertrag zwischen dem Ev. Jugend- und Fürsorgewerk (EJF)
           und der Morgenländischen Frauenmission (MFM)
           Erbbaurechtsvertrag für die Tagungs- und Begegnungsstätte (jetzt "Hotel Haus
           Morgenland") und für das Senioren-Wohnheim auf dem Grundstück Finckensteinallee 
          

Die Vorsteherinnen der Morgenländischen Frauenmission (1842—2010)


1842 -1854 Amalie Eichhorn
1855 -1860 Präsident Göscher
1860 -1861 Gräfin Marie von Schlieffen
1862 -1869 Geheimrat Julie Stahl
1871 -1880 Eugenie von Mitzlaff
1881- 1897 Generalin von Döring
1898 -1915 Julie von Buddenbrock
1918 -1921 Prinzessin Marie von Schöneich-Carolath
1922 -1930 Gertrud Claussen von Finck
1930 -1948 Gräfin Emmy von der Goltz
1948 -1953 Dr. Christliebe Fichtner
1954 -1981 Oberin Katharina Schubert
1981 -1998 Pastorin Christa Otto
1998 -1999 Pastorin Nana Dorn
1999 -2009 Pastorin Martina Gern
ab 2009      Pastorin Cornelia von Uckro