Der Jahresausflug 2012 wird am 28.6.2011 zum Kloster Lehnin und

                   


und Schloss, Park, Kirche und Schulmuseum in Reckahn gehen

     
Fotos vom Rochow-Museum Reckahn  mit freundlicher Genehmigung 

Die bisherige Programmplanung  (Änderungen sind möglich)

08.45 Abfahrt Bus nach Reckahn vom Hotel Morgenland
10.00 Besichtigung von Schloss und Park in Reckahn  - anschließen ggf. Besichtigung der Kirche Reckahn

11.30 Schulmuseum Reckahn

12.30 Weiterfahrt nach Golzow

12.45 Mittagessen in Golzow

13.45 Weiterfahrt nach Lehnin

14.00 Führung im Kloster

15.30 Weiterfahrt nach Netzen

16.00 Dampferfahrt mit Kaffeetrinken

17.30 Rückfahrt

Rückblick auf den Jahresausflug am 7. 7. 2011 nach Rheinsberg
weitere Fotos vom Ausflug siehe unter Rückblick 2011


09:00     Abfahrt
10:00     Führung im Schloss Rheinsberg        
13:00     Mittagessen im Restaurant "Holländer Mühle
13:00     Spaziergang
15:00     Schiffstour mit Kaffee und Kuchen an Bord
15:30     Schiffsankunft in Zechlinerhütte, dann Rückfahrt
18:00     Ankunft in Berlin



Lassen Sie sich herzlich einladen zu unserem Jahresausflug am Donnerstag, den 7. Juli 2011 nach Rheinsberg, dem ehemaligen Sitz preußischer Prinzen. Friedrich II. (der Große) verbrachte als Kronprinz die glücklichste Zeit seines Lebens in Rheinsberg. Sein jüngerer Bruder, Prinz Heinrich von Preußen, schuf hier einen bedeutenden Musenhof und prägte nachhaltig Schloss und Garten im Stil des frühen Klassizismus.
Theodor Fontane setzte der Stadt in seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" ein literarisches Denkmal und bald darauf machte Kurt Tucholsky Rheinsberg zur charmanten Erfüllung unbeschwerter Liebe. In Rheinsberg gediehen die Künste zur Blüte und ein europäischer Geist verband den Ort mit den Metropolen der Zeit.
Eingebettet in eine stille Seen- und Waldlandschaft 100 km nordwestlich von Berlin liegt das Schloss inmitten einer 26 ha großen Gartenanlage. Es besticht durch seine malerische Lage am Grienericksee. Hier verbinden sich Natur, Architektur und Kunst zu einem harmonischen Ensemble. Beides – Schloss und Garten - wurden in den letzten Jahrzehnten sorgfältig nach historischem Vorbild restauriert und laden nun in alter Pracht ein zum Verweilen und Betrachten. Nach der Führung durch das Schloss und dem Mittagessen ist Zeit zu einem Spaziergang durch den Garten. Dann wartet bereits der Dampfer auf uns, der uns zur Zechliner Hütte bringen wird.
Die Gründung der Zechliner Glashütte im 18. Jahrhundert war eine Verlagerung der königlichen Hütte bei Potsdam unter dem Großen Kurfürsten. Man siedelte Glasmacher, Glasschleifer und Glasbläser aus Böhmen und Thüringen und später auch aus Frankreich (Hugenotten) an, nachdem man 1736 Wohnhäuser, die Glashütte und das Direktorengebäude erbaut hatte. Auch Landarbeiter und Hirten fanden hier Arbeit, da ausgedehnte Ländereien ebenfalls zur Zechlinerhütte zählten. Im Jahr 1840 stellte man aufgrund der geänderten Marktbedingungen die Produktion auf Gebrauchsglas um. 1969 errichtete man eine Gedenkstätte für den Entdecker der Kontinentalverschiebung und Meteorologen Alfred Wegener, der mehrere Sommer in Zechliner Hütte verbracht hatte.
Heute befinden sich zahlreiche Ferienhäuser und Hotels im idyllisch gelegenen Ort am Schlabornsee.